Dienstag, 1. Oktober 2013

Ein Musterbeispiel von Liberalität


Auch hier wird Liberalität grossgeschrieben. Ein Porsche als Blickfang für einen Ferrari Händler.
Bezeichnenderweise darf der 911er an der frischen Luft stehen, während sich z.B. Der gelbe 430er in der Halle die Reifen platt stehen muss, nicht mal rausschauen darf er... Artgerechte Haltung sieht anders aus.




Die Hintergründe:
Vor dem Ferrari Autohaus in Kassel wurde vor ca. drei Jahren dieser wunderschöne alte 911er feilgeboten. Wie kam es dazu? Nun, laut Angaben des Verkäufers wurde der Wagen in Zahlung gegeben, um in der Garage Platz für einen Ferrari zu schaffen. Welch grausames Schicksal. Unsereiner kann dies natürlich nicht mit ansehen.
Seinerzeit wurde vom Verfasser dieses Posts sofort ein Übernahmeangebot unterbreitet. Geschickterweise konnte dem Ferrariladen dabei unbemerkt ein Audi TT Roadster untergeschoben werden. Schliesslich musste ja Platz für den schnuckeligen Elfer geschaffen werden.
Die Geschichte nahm ein glückliches Ende, der rüstige Oldie steht nun Seite an Seite mit seinem jüngeren Turbo-Kollegen daheim.

Herrenhandtaschen, rot

Auf dem Flughafen in Rom gibt es einen Ferrari-Store. Na, was denn auch sonst.

Ferrari-Store am Flughafen Rom
Das ist natürlich für den gelangweilten Geschäftsreisenden, der auf seinen Flug wartet, genau der richtige Zeitvertreib. Zwar sind Ferrari keine Porsche - nein, das kann man bei aller liberaler Toleranz einfach nicht behaupten - aber sie haben trotzdem einen gewissen Markenerkennungswert. Damit eignen entsprechende Merchandising-Artikel als hervorragende Mitbringsel für die Kinder, um sie (nein, Ferrari sind keine Porsche) Liberalität und Toleranz zu lehren.

Bezahlte Werbeartikel: DEF=3, OFF=71
Ich wählte zwei Mützen. Wenn mein Plan aufgeht, dann wird es diesen Winter so einfach wie noch nie, den lieben Kleinen Mützen über den Kopf zu bekommen. Ganz freiwillig.

Chips ja, Bier nein

Das heutige Handelsblatt berichtet, wie sehr sich Infineon sich an der Elekrtronifizierung des Autos erfreut. Die verschärften Abgasregeln der EU empfinde man als Segen, die Marktbelebung in USA und Asien gebe Schub und Airbags, Navis und Reifendruck-Sensoren beflügeln zusätzlich. 

Infineon sei nach der japanischen Renesas die Nummer zwei im Autochip-Weltmarkt. [Allerdings, in Anteilen kommt Renesas auf 14, Infineon auf 9 Prozent; das ist ein noch wenig konsolidierter Markt. Hier würde wohl ein differenzierter Blick lohnen, wie der pauschal mit "Halbleiter" beschriebenearkt zusammen gesetzt ist: Sensoren vs. Prozessoren vs. Bussysteme.] innerhalb von Infineon sei die Autodivision mit 45 Prozent Umsatzanteil sowohl groß als auch für ein Halbleiter-Geschäft relativ zuverlässig. Denn wenn sich Bosch oder Continental mal für einen Lieferanten entschieden hätten, dann würden die Chips über viele Jahre genutzt.

Hier sehen wir, dass sich die Automobilindustrie zwar rasanter Innovationen rühmt, aber trotzdem keine so schnellen Zyklen wie die IT fährt. Aber die Taktrate sagt ja nicht über die Innovationstiefe aus. Und über Ausgereiftheit wollen wir besser gar nicht argumentieren.

Im Mittel stecken laut Strategy Analytics in einem aktuellen Neuwagen Halbleiter für 323 Dollar. Tendenz 9 Prozent Plus pro Jahr. Das mutet absolut gesehen doch eher wenig an. Da wären höhere statistische Momente hilfreich gewesen. Kennt jemand Zahlen für Golf, S-Klasse oder 911er? In Hybrid- und Elektroautos würden zusätzliche Halbleiter für 600 Dollar verbaut. Da kann doch kaum die Power Electronics von Laderegler bis Fahrtenregler mit abgedeckt sein, oder?

Samstag, 28. September 2013

Manifest

Wir sind Eleven of Nine, der autonome, überregionale Club selbstorganisierter Fahrer von Automobilen des Typs Porsche 911. Und dies ist der zugehörige Blog. Wir haben uns gegründet am sonnigen Herbst-Samstag, den 28. September 2013 in Kirchheim, dem lieblichen Städtchen am Kirchheimer Dreieck. Genauer noch auf dem Parkplatz des dortigen McDonald's. Der ist zwar schon wieder weniger lieblich, stellt aber ein markantes Leuchtfeuer dar.
Drei von zwei Gründungsmitgliedern
Wir hängen keiner aristokratischen Grundgesinnung an, daher ist uns jede Modellvariante, jeder Jahrgang und jeder Kilometerstand recht. Der Handy-Schnappschuss zeigt drei der zwei Gründungsmitglieder, der 993 Carrera S rechts gehört noch nicht zu uns, sondern hat sich nur spontan zu uns gesellt. An den freundlich wirkenden Fahrer aus dem hohen Norden: Wenn Sie dies lesen, dann melden Sie sich doch mal bei uns.